Satzung

 

 

§1 Name und Sitz

 

Der Verein führt den Namen „Das Bunte Netz“. Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“, in der abgekürzten Form „e.V.“.

 

§2 Zweck des Vereins

 

Der Verein fördert die Bildung und Erziehung, das Wohlfahrtswesen und die Hilfe für Opfer von Straftaten. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

§3 Vereinstätigkeit

 

  • Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die pädagogische Unterstützung von Familien.
    1. Migranten: Kurse in DaZ und Türkisch für türkische Kinder.
    2. Kinder mit ADS/Legasthenie: Nachhilfe, (Einzelstunden, ggfs. wird ein Psychologe oder Ergotherapeut eingebunden).
    3. Jugendl. Arbeitslose: Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und bei der Suche eines Ausbildungsplatzes.
    4. Langzeitarbeitslose: Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und bei der Suche eines Arbeitsplatzes.
    5. Häusliche Pflege: Spontane Betreuung kranker Kinder berufstätiger Mütter.
    6. Betreuung von Kleinkindern: Vermittlung von Betreuern.
    7. Mobbing-Opfer: Beratung und Unterstützung, Seminare werden organisiert.
    8. Gewaltprävention: Beratung und Unterstützung, Seminare werden organisiert.
  • Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
  • Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  • Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  • Mitarbeiter (kfm. und päd. Personal) können Mitglieder des Vereins – auch Vorstandsmitglieder – sein.

 

§4 Eintragung ins Vereinsregister

 

Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

 

§5 Eintritt der Mitglieder

 

    1. Passives Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
    2. Juristische Personen und ein nicht rechtsfähiger Verein werden nicht als Mitglieder aufgenommen.
    3. Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein.
    4. Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen.
    5. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Eintritt wird mit Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

 

§6 Austritt der Mitglieder

 

    1. Die Mitglieder sind zum Austritt aus dem Verein berechtigt.
    2. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig.
    3. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Für die Einhaltung der Kündigungsfrist (Absatz 2) ist rechtzeitiger Zugang der Austrittserklärung an ein Mitglied des Vorstandes erforderlich.

 

§7 Ausschluss der Mitglieder

 

    1. Die Mitgliedschaft endet außerdem durch Ausschluss.
    2. Der Ausschluss aus dem Verein ist nur bei wichtigem Grund zulässig.
    3. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstands die Mitgliederversammlung.
    4. Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich mitzuteilen.
    5. Eine schriftlich eingehende Stellungnahme des Mitglieds ist in der über den Ausschluss entscheidenden Versammlung zu verlesen.
    6. Der Ausschluss eines Mitglieds wird sofort mit der Beschlussfassung wirksam.
    7. Der Ausschluss soll dem Mitglied, wenn es bei der Beschlussfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich eingeschrieben bekannt gemacht werden.

 

§8 Streichung der Mitgliedschaft

 

    1. Ein Mitglied scheidet außerdem mit Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verein aus.
    2. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn das Mitglied mit dem Jahresbeitrag im Rückstand ist und diesen Betrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht innerhalb von 3 Monaten, nach Absendung der Mahnung, voll entrichtet. Die Mahnung muss mit eingeschriebenem Brief an die letzte dem Verein bekannte Anschrift des Mitglieds gerichtet sein.
    3. In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden.
    4. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt.
    5. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, der dem betroffenen Mitglied bekannt gemacht wird.

 

§9 Mitgliedsbeitrag

 

    1. Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten. Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung.
    2. Der Beitrag ist 1/4jährlich im Voraus zu zahlen und für das Eintrittsjahr voll zu entrichten. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

 

§10 Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

    1. Der Vorstand (§ 11 der Satzung)
    2. Die Mitgliederversammlung (§§ 12 bis 16 der Satzung)

 

§11 Vorstand

 

    1. Der Vorstand (§ 26 BGB) besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem Kassier.
    2. Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam.
    3. Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstands im Amt. Die vorzeitige Abwahl ist nur aus zwingenden Gründen zulässig.
    4. Vorstandsmitglieder dürfen für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten.
    5. Das Amt eines Mitglieds des Vorstands endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein.
    6. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.
    7. Die Vorstandsmitglieder sind von der Beschränkung des §181 BGB befreit.

 

§12 Berufung der Mitgliederversammlung

 

    1. Die Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens
      1. jährlich einmal
      2. nach Ausscheiden eines Mitglieds des Vorstands binnen 3 Monaten.
    2. In dem Jahr, in dem keine Vorstandswahl stattfindet, haben der Vorstand, der nach Abs. 1 Buchst. A zu berufenden Versammlung, einen Jahresbericht und eine Jahresabrechnung vorzulegen und die Versammlung über die Entlastung des Vorstandes Beschluss zu fassen.

 

§13 Form der Berufung

 

    1. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen zu berufen.
    2. Die Berufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung (= die Tagesordnung) bezeichnen.
    3. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift.

 

§14 Beschlussfähigkeit

 

    1. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß berufene Mitgliederversammlung.
    2. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist die Anwesenheit von zwei Dritteln der Vereinsmitglieder erforderlich.
    3. Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Abs. 2 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von 4 Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung darf frühestens 2 Monate nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, hat aber jedenfalls spätestens 4 Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen.
    4. Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit (Absatz 5) zu enthalten.
    5. Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig.

 

§15 Beschlussfassung

 

    1. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens 5 der Anwesenden ist schriftlich und geheim abzustimmen.
    2. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
    3. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.
    4. Zur Änderung des Zwecks des Vereins (§2 der Satzung) ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.
    5. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist eine Mehrheit von vier Fünfteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.
    6. Stimmenthaltungen zählen für die Mehrheiten der erschienenen Mitglieder (Absätze 2, 3 und 5) als NEIN-Stimmen.

 

§16 Beurkundung der Versammlungsbeschlüsse

 

    1. Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen.
    2. Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze Niederschrift.
    3. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

 

§17 Auflösung des Vereins

 

    1. Der Verein kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung (vgl. §15 Abs. 5 der Satzung) aufgelöst werden.
    2. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand (§11 der Satzung).
    3. 3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Elterninitiative Krebskranke Kinder München e.V., Belgradstraße 4, 80796 München, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendet.

 

München, 01.08.2008

 

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